Erklärung aus der deutschen Solidaritätsbewegung
Für ein freies und sozial gerechtes Nicaragua
Der April 2018 hat Nicaragua verändert. Mit Schlägertrupps und Waffengewalt gingen Polizei und Paramilitär gegen Demonstrationen vor, die sich gegen die korrupte und autoritäre Regierung von Präsident Daniel Ortega richteten. Das Land versank in Gewalt. Mehr als 300 Menschen starben, Tausende wurden verletzt, Hunderte inhaftiert und immer neue Berichte von Misshandlungen und Folter kommen ans Licht. Schnell zeigte sich: Die Repression und die daraus resultierende sozio-politische Krise sind nicht vorübergehend, sondern werden die Verhältnisse in Nicaragua langfristig verändern.
Die meisten, die in Deutschland zu Nicaragua arbeiten und das Land kennen, waren von der massiven Gewalt überrascht und entsetzt. Bei einem Bundesvernetzungstreffen am Samstag, den 1. September 2018, kamen deshalb 57 Vertreter*innen von 30 Organisationen, die zu Nicaragua arbeiten, in Frankfurt am Main zusammen. Das Ziel: Einschätzungen zum politischen Konflikt und dessen Folgen für Partner*innen vor Ort auszutauschen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Solidarität bedeutet für uns klare Stellung gegen Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen zu beziehen. Wir sehen eine deutliche Asymmetrie in der Gewaltanwendung, bei der die Regierung Ortegas die Verantwortung für den Großteil der Todesopfer trägt. Als Bezugspunkt eines gemeinsamen Verständnisses und als Basis für die gemeinsame Solidaritätsarbeit, wurde beim Treffen in Frankfurt eine Erklärung verabschiedet, die sich zu den Ereignissen in Nicaragua positioniert:
Der April 2018 hat Nicaragua verändert. Mit Schlägertrupps und Waffengewalt gingen Polizei und Paramilitär gegen Demonstrationen vor, die sich gegen die korrupte und autoritäre Regierung von Präsident Daniel Ortega richteten. Das Land versank in Gewalt. Mehr als 300 Menschen starben, Tausende wurden verletzt, Hunderte inhaftiert und immer neue Berichte von Misshandlungen und Folter kommen ans Licht. Schnell zeigte sich: Die Repression und die daraus resultierende sozio-politische Krise sind nicht vorübergehend, sondern werden die Verhältnisse in Nicaragua langfristig verändern.
Die meisten, die in Deutschland zu Nicaragua arbeiten und das Land kennen, waren von der massiven Gewalt überrascht und entsetzt. Bei einem Bundesvernetzungstreffen am Samstag, den 1. September 2018, kamen deshalb 57 Vertreter*innen von 30 Organisationen, die zu Nicaragua arbeiten, in Frankfurt am Main zusammen. Das Ziel: Einschätzungen zum politischen Konflikt und dessen Folgen für Partner*innen vor Ort auszutauschen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Solidarität bedeutet für uns klare Stellung gegen Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen zu beziehen. Wir sehen eine deutliche Asymmetrie in der Gewaltanwendung, bei der die Regierung Ortegas die Verantwortung für den Großteil der Todesopfer trägt. Als Bezugspunkt eines gemeinsamen Verständnisses und als Basis für die gemeinsame Solidaritätsarbeit, wurde beim Treffen in Frankfurt eine Erklärung verabschiedet, die sich zu den Ereignissen in Nicaragua positioniert: