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Der Vietnamkrieg liegt bereits Jahrzehnte zurück, doch unter den Folgen leiden die Menschen vor Ort noch immer: Wegen des Einsatzes von Dioxin aus US-amerikanischer und deutscher Produktion im Entlaubungsmittel „agent orange“ werden noch in der dritten Generation nach dem Krieg Kinder mit Behinderungen geboren. Eine angemessene Ausbildung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen ist nach wie vor die Ausnahme.
Deshalb unterstützt INKOTA in Ha Tinh – einer der ärmsten Regionen Vietnams – den Aufbau von Strukturen und Zentren, in denen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ausgebildet und gefördert werden.
Nach dem Erfolg des errichteten Ausbildungszentrums ist am 1. November 2011 das Nachfolgeprojekt angelaufen. Es soll eine ländliche Nebenstelle des Zentrums errichtet werden, in der Jungendliche mit Behinderungen eine Ausbildung und Arbeitsvermittlung für land- und forstwirtschaftliche Berufe erhalten.
Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Oktober 2010 wurden 2011 die enstandenen Schäden im Ausbildungszentrum Ha Tinh behoben und die Existenzgrundlagen der Menschen vor Ort sichergestellt.

Im Herbst 2007 wurde das Ausbildungszentrum für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche in Betrieb genommen – der Startimpuls für den weiteren Aufbau der Einrichtung aus einheimischen Mitteln mit Schule, Werkstatt und weiteren Gebäuden.