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Hintergrundmaterial

Pressemitteilung
zur Erstausstrahlung

(PDF, 44 KB)

Presseheft

(PDF, 2,5 MB)

Weitere Informationen

www.swr.de/hunger

Ansprechpartnerin

Evelyn Bahn

HUNGER – Der Film

Flash ist Pflicht!

Ng"™kito Lomunukuny, die Turkana-Frau aus Kenia, hat ständig Hunger: "Es gibt keinen Tag, an dem wir alle wirklich satt werden", sagt sie. So wie ihr geht es fast einer Milliarde Menschen auf der Welt. Sie sind nicht von einer einmaligen Hungerkatastrophe betroffen, sondern das ganze Leben ist von Hunger und dem täglichen Kampf ums Überleben geprägt.

Um der weltweiten Hungerproblematik auf die Spur zu kommen, sind die Filmemacher Markus Vetter (SWR) und Karin Steinberger (Süddeutsche Zeitung) einmal um die Welt gereist. Bei ihrem Besuch in fünf Ländern (Mauretanien, Kenia, Indien, Brasilien, Haiti) erfuhren sie, warum Menschen mit dem Hunger leben.

Auf der Suche nach den Ursachen für die Hunger-Katastrophe stoßen die Filmemacher in allen Ländern darauf, dass Hunger nicht selbstverschuldet ist. In Kenia wird den Massai das Trinkwasser abgedreht, damit Rosen für den europäischen Markt bewässert werden können. In Brasilien werden Kleinbauern von ihrem Land vertrieben, damit Soja für die Futtermittelproduktion angebaut werden kann und in Indien treibt sie genverändertes Saatgut von Monsanto in die Schuldenspirale. Der Film porträtiert auch Menschen, die an Lösungen arbeiten und sich den Problemen mutig stellen. Seit Jahren kämpft Suman Sahai von der indischen Gene Campaign gegen die Macht der Saatgutkonzerne. Sie erklärt: "Der einzige Besitzer von Saatgut ist der Bauer - nicht Firmen wie Monsanto." Sie richtet in Dörfern Samenbanken ein, in denen der einheimische Samen erhalten wird.

HUNGER-DVD mit Comenius-Medaille ausgezeichnet

Für die DVD zum Dokumentarfilm HUNGER hat INKOTA gemeinsam mit anderen Organisationen die Comenius-Medaille 2011 der Gesellschaft für Pädagogik und Kommunikation erhalten. In der Laudatio von Prof. Thomas Bauer für die Comenius-Jury heißt es:

"Der 90 minütige Dokumentarfilm (ist) in seinem Engagement sehr glaubwürdig und ein filmsprachlich und  dokumentarisch höchst ambitioniertes Arrangement von Information, Analysen und Folgenabschätzung, von dem man erwarten kann, dass es bei den Zielpublika eben nicht nur moralisches Entsetzen, sondern eine mit Wissen um die kontextuelle Struktur der Problematik gestützte und in diesem Sinne Aufmerksamkeit nachhaltig gewährleisten kann.

Die Jury will mit der Verleihung der Comenius EduMedia Medaille 2011 für diesen dokumentarischen Filmsatz vor allem das Engagement der Produzenten sowie der Hilfsorganisationen, die das Projekt ermöglicht  haben, werten und das Projekt als Modell vorstellen, dass und wie man soziale Verantwortung und politisches Bewusstsein pädagogisch effektiv ansprechen kann."

INKOTA-ReferentInnen präsentieren HUNGER-Film

Gemeinsam mit anderen Organisationen hat INKOTA eine Bildungs-DVD als Hintergrundmaterial für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit erstellt. INKOTA-ReferentInnen präsentieren den Film in Schulen, Kirchengemeinden, Weltläden und bei anderen interessierten Gruppen und diskutieren zum Thema Hungerbekämpfung.

Sie haben Interesse? Bitte schreiben Sie eine E-Mail an Sandra Rasch: rasch@inkota.de

Gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro (zzgl. MwSt und Versandkostenpauschale) können Sie die Bildungs-DVD mit dem Dokumentarfilm und vielen Hintergrundinformationen über den INKOTA-Webshop erwerben.