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Was für eine Landwirtschaft brauchen wir?

Weltweit leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. 80 Prozent der Menschen, die nicht über genügend Nahrung verfügen, leben auf dem Land. Dafür gibt es viele Ursachen, beispielsweise die Vernach-lässigung ländlicher Entwicklung, unfaire Handelsbedingungen, Umweltveränderungen in Folge des Klimawandels oder die steigende Konkurrenz zwischen Kraftstoff- und Nahrungsmittelproduktion.

Über die Frage, wie der Hunger in der Welt bekämpft werden kann, streiten sich Wissenschaftler, Politiker, Bauernvertreter und Entwicklungsexperten. Die einen sehen in der industriellen Land-wirtschaft ein Rezept gegen den Hunger. Andere argumentieren, dass nur mit einer lokal angepassten Landwirtschaft, die die Belange von Kleinbauern und Umwelt ins Zentrum stellt, der weltweite Hunger bekämpft werden kann.

Was sagen Sie? Welche Landwirtschaft hat Zukunft? Was für eine Landwirtschaft brauchen wir?

Ihre Antworten:

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susanne andres aus föhren

Freitag, 11-09-09 09:15

Der Fleischkonsum muss dringend weltweit reduziert werden, vor allem in Europa. Ein Leben ganz ohne Fleisch geht prima.
Weniger Fleisch, weniger Tiere, die den Ländern des Südens die Nahrungsgrundlage wegfressen.
Gentechnik darf nicht auf die Felder, weder hier noch dort; die Folgen sind nicht abzusehen, vor allem sind die Ernteerträge mit nichten zuverlässig und höher als ohne. Die Landwirte des Südens dürfen nicht von Monsanto entmündigt werden.
Wenn Du chicken willst, dann nicht nur die Flügel, sondern das Ganze; keine Hühnerfüße und -reste nach Afrika, die verderben dort die heimischen Preise.
Kein Agro-Sprit aus Ländern, deren Menschen an Hunger sterben.
Das Abholzen von Regenwäldern muss -- auch wegen dem CO2-Ausgleich -- aufhören, für Palmöl in allem möglichen muss Ersatz gefunden werden.
Unsere Bauern müssen wieder einen realistischen Milchpreis kriegen, damit Sie von ihrer Arbeit leben können. Kein subventionierter Milchtransport in E-Länder.

 

Bernhard Völk

Dienstag, 01-09-09 10:55

Hallo,

ich finde es wichtig, dass man Entscheidern z.B. in Sachen Südländern die Folgen ihres Tuns vor Augen hält und Forderungen stellt. Interessierten maile ich Hinweise auf entsprechende Mail-O-Mat-Aktionen, damit man auch mit wenig Zeitaufwand aktiv werden kann.
Bernhard Völk
heivoe@gmx.de

 

Jochen Findeisen aus schlaitdorf

Donnerstag, 27-08-09 03:43

Linke Positionen zur Landwirtschaft
Erhalt der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft, bessere Überwachung der Düngemittelverordnung und stärkere Förderung des ökologischen Landbaus.
Umbau der Förderung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe hin zu umweltverträglicheren Produktionsformen.
Stärkung des Ausbaus der landschaftspflegerischen Aktivitäten nach den örtlichen Gegebenheiten, z.B. Almwirtschaft, grüne Fluss-Auen, Bannwald.
Förderung des Anbaus nachwachsender Rohstoffe für Verarbeitung und energetische Nutzung auf lokaler Ebene.
Förderung der Land- und Forstwirtschaft als "Motor für die Entwicklung ländlicher Räume" und des Tourismus.
Artgerechte Tierhaltung durch Ausbau der Ställe, ausreichenden Platz sowie genügend Bewegungsmöglichkeiten, Keine Anbindehaltung für Milchkühe, Spaltenböden für Schweine und Käfighaltung, auch so genannte Kleinvolieren von Geflügel. (
Ablehnung von Agro-Gentechnik und Patenten auf Lebewesen.
Wirksamer Schutz für die agro-gentechnikfreie Landwirtschaft.
Stärkung des ökologisch orientierten Landbaus.
Verstärkte regionale Vermarktung von Agrarprodukten.
Sofortige Umsetzung der EU-Richtlinie zur Einführung der Transparenz über die ausgezahlten Fördermittel in der Landwirtschaft.
Verhinderung des Anbaus von gentechnisch verändertem Saatgut.
Ablehnung von Privatisierungen von Staats- und Kommunalwäldern.

 

Ute Althaus

Dienstag, 25-08-09 18:58

Landwirtschaft muss den Menschen zu Gute kommen, nicht den Konzernen!

 

Evelyn Bahn aus Berlin

Freitag, 21-08-09 17:54

Lieber Gerhard Franger,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können über unsere Webseite mit einem Kontaktformular die KandidatInnen direkt anschreiben. In der Tabelle/Matrix mit den KandidatInnen finden Sie unter jeden Namen die Option Email an Kandidaten. Die Fragen, können die BesucherInnen der Tabelle/Matrix entnehmen. Wir wollen es gerne jedem Einzelnen überlassen, welche Fragen er an die KandidatInnen verschickt.
Wir freuen uns natürlich weiterhin über Verbesserungsvorschläge und Kommentare!
Beste Grüße,
Evelyn Bahn

 
 

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