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INKOTA informiert nicht nur über entwicklungspolitische Themen, sondern setzt sich auch aktiv für eine Änderung von politischen Strukturen ein, damit das Menschenrecht auf Nahrung nicht
weiterhin täglich millionenfach verletzt wird. Mit Straßenaktionen, Online-Petitionen, Protestpostkarten, Demonstrationen und vielen anderen kreativen Aktionen machen wir Druck auf politische Entscheidungsträger. Zu einigen Aktionen finden Sie hier weitere Informationen und Mitmach-Möglichkeiten:
Weltweit leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Der Agrosprit-Boom hat dazu beigetragen, dass die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel explodiert sind. So werden für immer mehr Menschen in den Entwicklungsländern Nahrungsmittel unbezahlbar. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, um dem Anbau von Energiepflanzen Platz zu machen. Bereits 2010 importierte die EU über 776 Millionen Liter Ethanol unter anderem aus Nicaragua, Kambodscha und Guatemala. Mit dem E10-Kraftstoff werden die Importe weiter ansteigen. Unterstützen auch Sie die Forderung von INKOTA an die Bundesregierung, die Beimischungsquoten von Agrarkraftstoffen zurückzunehmen.
Es ist einer der größten Skandale weltweit: Fast eine Milliarde Menschen leiden an Hunger. Jeder siebte Mensch auf der Erde ist unterernährt. Der SWR-Filmemacher Marcus Vetter und die SZ-Journalistin Karin Steinberger geben den unfassbaren Zahlen ein Gesicht. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Hunger“ zeigt die Geschichten von Menschen aus fünf Ländern und fragt: Warum müssen Menschen hungern? INKOTA bietet in ganz Deutschland Bildungsveranstaltungen mit dem Dokumentarfilm an und diskutiert mit interessierten Bürgern, was gegen den weltweiten Hunger getan werden kann. Die Bildungs-DVD zum Film mit vielen Hintergrundinformationen ist bei INKOTA erhältlich.
Die Geschwindigkeit, in der in den vergangenen zwei Jahren Ackerland verkauft wurde, ist schwindelerregend. Die großflächigen Landnahmen werden zu einer immer größeren Bedrohung für die Ernährungssicherheit vieler Länder. Es ist also höchste Zeit zu handeln. Besonders stehen die Regierungen der betroffenen Entwicklungsländer in der Verantwortung. Sie schließen die Verträge über Landflächen mit ausländischen Investoren ab – meist ohne Einbeziehung der lokalen Bevölkerung. Doch auch die Bundesregierung kann einiges tun, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Fordern Sie die Bundesregierung auf, jetzt aktiv zu werden und den Ausverkauf von Land in Afrika und anderswo zu stoppen!
INKOTA hat rund 1.500 DirektkandidatInnen zur Bundestagswahl 2009 befragt, wie sie sich im Kampf gegen den weltweiten Hunger engagieren wollen. Mit dem Abgeordnetencheck können Sie die Antworten erfahren - und überprüfen, wer seiner Linie treu geblieben ist...