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Presseinformationen zur europaweiten Aktionswoche
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Presseinformationen zur Outdoor-Branche
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Presseinformationen zu den Firmenprofilen
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Presseinformationen zur Recherche
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Welche Maßnahmen ergreifen Outdoor-Unternehmen für die Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte in ihren Zulieferbetrieben? Um dieser Frage nachzugehen, führte die Kampagne für Saubere Kleidung eine Befragung durch. In den erstellten Unternehmensprofilen bewertet die Kampagne die von den Unternehmen getroffenen Vorkehrungen. Abgefragt wurden dabei folgende Kategorien: Transparenz, Verhaltenskodex, Kodexumsetzung und Kontrolle.
Auf Basis der Selbstauskünfte der Unternehmen konnten bereits deutliche Unterschiede in Bezug auf die Standards und deren Umsetzung festgestellt werden: Einige Unternehmen missachten sogar in ihren Selbsterklärungen die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Kampagne für Saubere Kleidung stellte fest: Nicht festgeschrieben wurden Löhne, die für ein Leben in Würde ausreichen. Ebenso fehlten Obergrenzen für Überstunden, wodurch exzessiver Mehrarbeit in den Fertigungsstätten Tür und Tor geöffnet ist. Viele Unternehmen treffen keinerlei Vorkehrungen für eine Mitbestimmung von ArbeiterInnen. Viele Produktionsstandorte befinden sich in Produktionsländern in denen es keine Gewerkschaftsfreiheit gibt.
Einige Anbieter setzen bereits auf ein umfassenderes Verständnis von Nachhaltigkeit in Bezug auf soziale Kriterien. In den letzten beiden Jahren wurden einzelne Unternehmen "šGipfelstürmer"™ in Sachen Sozialstandards, in dem diese der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten sind. Die Mitglieder dieser Multi-Stakeholder-Initiative verpflichten sich zu den wichtigsten Normen der Internationalen Arbeitsorganisation: Existenzsichernde Löhne, 48 Stunden pro Woche und alleinig freiwillige Überstunden als maximale Arbeitszeit. Ebenso gehören dazu Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen. Sicher gestellt sind außerdem eine unabhängige Verifizierung und Transparenz als Voraussetzung für Verbesserungen.
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