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Lars StubbeKoordination Eilaktionen
Kampagne für Saubere Kleidung
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stubbe[at]inkota.de

Der Gründer des Wanderarbeiter-Zentrums Huang Qing-nan wird vor Gericht diskriminiert.
Entgegen der Forderungen der Kampagne für Saubere Kleidung wurde der Prozess zu den Gewaltangriffen gegen den Gründer des Zentrums für Wanderarbeiter in Shenzhen Huang Qing-nan nicht in fairer und offener Weise geführt. Am 16. Januar standen fünf Angeklagte vor Gericht, den Gründer des Zentrums für Wanderarbeiter Huang Qing-nan im November 2007 schwer verletzt zu haben. Chinesische und internationale Arbeiterorganisationen kritisieren, dass Huang Qing-nan und sein Anwalt ihre Position nicht ausreichend darstellen konnten. Das Gericht zeigte kein Interesse, den Fall umfassend aufzuklären oder in Zusammenhang mit systematischer Gewalt gegen Arbeiterorganisationen und ihre MitarbeiterInnen zu stellen. Das Gericht hatte gegen geltendes chinesisches Recht verstoßen, indem es internationale Arbeitsrechtler und Unterstützer von Huang Qing-nan nicht zur Verhandlung zugelassen hatte. Enttäuscht wartet Huang Qing-nan nun auf das Urteil.
Gemeinsam mit chinesischen und internationalen Organisationen forderte die Kampagne für Saubere Kleidung Anfang des Jahres chinesische Behörden auf,
Die Kampagne für Saubere Kleidung hat allerdings die Protestaktion momentan eingestellt, um Huang Qing-nan nicht in Gefahr zu bringen.