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Lars StubbeKoordination Eilaktionen
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BCWS, Bangladesch

Proteste für einen höheren Mindestlohn

Am 30. Juli verkündete die bangladeschische Regierung, den Monatsmindestlohn von vorher 1662 Taka auf 3.000 Taka – umgerechnet etwa 32 EUR – mit Wirksamkeit ab 01. November zu erhöhen. Für Auszubildende erhöht sich der Lohn von 1.200 Taka (ca. 13 EUR) auf 2.500 Taka (ca. 27 EUR). Für die Gewerkschaften ist das jedoch eine bittere Enttäuschung, da sie 5.000 Taka (ca. 72 EUR) gefordert hatten. ArbeitsrechtlerInnen stellen auch jetzt klar, dass 3.000 Taka nicht ausreichen, um die Grundbedürfnisse der ArbeiterInnen und ihrer Familien zu decken. Die Lohnerhöhung steht in keinem Verhältnis zu dem Anstieg der Lebenskosten der letzten Jahre.  Gewerkschaften fordern auch eine sofortige Umsetzung der Lohnerhöhung, da sie zum muslimischen Zuckerfest am Ende des Ramadans im September ansonsten einen niedrigeren Jahresbonus erhalten.