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Arndt von Massenbach

Die Krise als Chance für die Welt

Spekulation besteuern, Armut bekämpfen!

Für jede Scheibe Brot, für jedes Glas Milch zahlen wir Steuern. Gleichzeitig bleiben milliardenschwere Spekulationsgeschäfte auf den internationalen Finanzmärkten steuerfrei. Niemand bestreitet die Verantwortung der Finanzindustrie für die globale Wirtschaftskrise, doch bis heute wird sie nicht zur Verantwortung gezogen. Die Kosten der Krise zahlen die Steuerzahler und Millionen von Menschen, die weltweit durch die Krise in Arbeitslosigkeit und Armut getrieben wurden. Für dringende globale Herausforderungen wie die Bekämpfung des Hungers oder des Klimawandels fehlt das Geld.

Deshalb brauchen wir eine Steuer gegen Armut. Und die Chance der Einführung ist jetzt größer denn je. Immer mehr Menschen befürworten eine Finanztransaktionssteuer. Denn es gibt gute Gründe für eine solche Umsatzsteuer auf den Handel mit Finanzvermögen:

  • Sie beteiligt die Finanzindustrie an den Lasten der Krisenbewältigung.
  • Sie mobilisiert gewaltige Steuereinnahmen für Entwicklung und Armutsbekämpfung – auch bei minimalem Steuersatz zwischen 0,1 und 0,05 Prozent.
  • Sie erhöht die Stabilität des Finanzsystems, da kurzfristige Spekulationen unrentabel werden.
Flash ist Pflicht!

Ihre Stimme für eine Steuer gegen Armut

Machen wir aus der Finanzkrise eine Chance für die Welt. Eine gute Idee? Geben Sie Ihre Stimme! Unterschreiben Sie unsere Petition an die Staats- und Regierungschefs der G20, mit der wir sie auffordern, für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu sorgen.