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Triumph International, Entlassungen in Asien

Diskriminierung von Gewerkschaftern

Ende Juni 2009 haben die Arbeiter der Triumph-Tochterfirma Body Fashion Thailand erfahren, dass 1959 Arbeiter der 4200-köpfigen Belegschaft Ende August entlassen werden. Auch 13 Gewerkschafter des 19-köpfigen Gewerkschaftskomitees erhielten die Kündigung. Die gesamte Belegschaft der Produktionsabteilung, die Schwimmanzüge herstellt, wurde ebenfalls entlassen; diese Abteilung war besonders aktiv beim Streik im Sommer 2008.

Auch in der thailändischen Triumph-Zulieferer-Fabrik WorldWell Garment Company. Ltd wurden am 1. Mai alle 41 Arbeiter entlassen. Auf ihre letzten Löhne und die gesetzlich verpflichtete Kompensationszahlung warten die Arbeiter bisher vergeblich – im Ganzen stehen etwa 50.000 EUR aus.
In den Philippinen erfuhren 1660 Fabrikarbeiter am 9. Juli, dass sie Ende August ihren Job verlieren, da die beiden Fabriken Triumph International (Philippines) Ltd. und Star Performance Inc. geschlossen werden. Die Fabriken waren gewerkschaftlich organisiert.

Triumph International führt den massiven Personalabbau auf die Rezension zurück. Allerdings baut das Unternehmen die Produktion in einer Fabrik in der Nakorn-Sawan Provinz in Thailand aus. Dort sollen insgesamt rund 2000 Arbeiter beschäftigt werden, aktuell sind bereits etwa 1000 Personen tätig. Diese Fabrik hat keine gewerkschaftliche Vertretung.

Die Gewerkschaften in Thailand und den Philippinen haben sich nun verbündet und wollen gemeinsam beim Triumph International ihre Rechte einfordern. Die Protestaktionen werden von der Triumph Gewerkschaft in Thailand (TITLU) und der Triumph Gewerkschaft in den Philippinen (BPMTI) durchgeführt und neben der CCC von der Thai Labour Campaign (TLC), dem Asian Monitor Resource Centre (AMRC) und dem Committee for Asian Women (CAW) unterstützt.

Im Sommer 2008 war es bereits zu Protesten gekommen, als die Gewerkschaftspräsidentin bei Body Fashion Thailand ungerechterweise entlassen worden war. Jitra Kotshadej hatte in einer Fernseh-Debatte ein T-Shirt mit einer politischen Botschaft getragen. Daraufhin traten mehr als 2000 Arbeiter in den Streik und forderten ihre Wiedereinstellung. Die CCC startete eine Eilaktion. Trotz tausender Protest-E-Mails ist die Gewerkschaftspräsidentin nicht wiedereingestellt worden. Stattdessen litten die am Streik beteiligten Arbeiter monatelang unter Diskriminierung und werden jetzt entlassen.

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