Das bewirkt Ihre Spende:
30 Euro: Hacke, Sense und Gießkanne für eine Familie
300 Euro: Aufbau und Ausstattung einer Baumschule
1200 Euro: Kauf einer Wasserpumpe
Spendenstichwort: KULIMA

Mosambiks Norden ist die ärmste Region des Landes, bedingt durch die große Entfernung zur Hauptstadt Maputo (mehr als 2.500 Kilometer) und die schlechte Verkehrsanbindung. Der Distrikt Ancuabe liegt in der Provinz Cabo Delgado in Nordmosambik.
Die INKOTA-Partnerorganisation Kulima unterstützt dort KleinbäuerInnen in 4 Dörfern auf ihrem Weg zur Ernährungssouveränität. Kulima ist eine der erfahrensten NGOs in Mosambik und schon seit vielen Jahren in Cabo Delgado aktiv.
Die Menschen in Nordmosambik leben zum allergrößten Teil von der Subsistenzlandwirtschaft. Ihre Hauptanbaukulturen sind Mais, Bohnen und Maniok. Das Risiko von Ernteausfällen ist hoch, weil kaum Wasserspeicher oder Bewässerungssysteme vorhanden sind. Wenn doch einmal Überschüsse produziert werden, sind diese bisher kaum verwertbar, weil nur wenige oder schlechte Lagerungsmöglichkeiten für die Ernte vorhanden sind.
Eine wichtige Projektkomponente ist die Ausbildung von landwirtschaftlichen Promotoren, die den BäuerInnen bei der täglichen Arbeit zur Seite stehen. Ebenso sind zahlreiche praktische Fortbildungsmaßnahmen zu angepassten Anbautechniken, Wassermanagement und organischer Düngung geplant, mit dem Ziel, den Menschen eine zweite Ernte im Jahr zu ermöglichen.
Bau von GetreidespeichernUm die Lagermöglichkeiten der Ernte zu verbessern, will Kulima zusammen mit der Zielgruppe in den Dörfern gemeinsam genutzte Getreidesilos und -speicher bauen und die BäuerInnen dann bei der lokalen Vermarktung von Überschüssen unterstützen. Zusätzlich erhalten die BäuerInnen Mais- oder Sesamsaatgut in Form eines Saatgutkredits.
Auch bei der Anpassung an den Klimawandel, von dem Mosambik immer stärker betroffen ist, werden die KleinbäuerInnen von Kulima unterstützt. Wiederaufforstung mit Bäumen aus der eigenen Baumschule und Bodenschutzmaßnahmen durch den Bau von Dämmen und Antierosionsgräben tragen aktiv zum Klima- und Umweltschutz bei.
Die BäuerInnen werden an allen Projektschritten beteiligt und kontinuierlich weitergebildet. Wichtig ist aber auch die Selbstorganisation in Produktionsgemeinschaften und der Erfahrungsaustausch der Projektdörfer untereinander. Kulima unterstützt die BäuerInnen dabei. In Kombination mit den anderen Maßnahmen trägt dies dazu bei, dass die Menschen in Ancuabe ihre eigene Entwicklung aktiv in die Hand nehmen können.
| Projekt: KleinbäuerInnen stärken und den Hunger besiegen | |
| Ort | Ancuabe, Nordmosambik |
| Partner | KULIMA |
| Laufzeit | April 2011 bis März 2013 |
| Kosten | 124.982 Euro |
| Spendenbedarf | 14.998 Euro |