INKOTA bekommt jedes Jahr das DZI-Spendensiegel verliehen. Damit bescheinigt uns das DZI als einer von 263 (Stand: September 2011) unter bundesweit ca. 20.000 spendensammelnden Organisationen einen sparsamen und transparenten Umgang mit Spendengeldern.

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Pressekontakt

Simone Katter
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030-420 8202-59
katter[at]inkota.de

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Pressemitteilungen

2012

[Berlin, 09. Mai 2012] – 18% Gewinnzuwachs in 2011 - mit dieser Botschaft wird adidas die morgen stattfindende Aktionärshauptversammlung erfreuen. Außerdem hat das Unternehmen als einer der Hauptsponsoren für die Olympischen Spiele 2012 in London bereits über 143 Millionen Euro an den britischen Veranstalter LOCOG vergeben. Geht es aber um Arbeitsrechte ist das Unternehmen weniger spendabel: adidas weigert sich vehement, ArbeiterInnen in Indonesien die ihnen gesetzlich zustehende Abfindung nach einer illegalen Werksschließung in Höhe von 1,8 Millionen US-$ zu zahlen. Die Kampagne für Saubere Kleidung startet deshalb eine Eilaktion und will adidas mit dem Druck der KonsumentInnen dazu bringen, seiner Verantwortung nachzukommen.

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[Berlin, 17. April 2012] – Zum Internationalen Tag der Landlosen protestierten INKOTA-AktivistInnen in Berlin vor einer Filiale der Deutschen Bank gegen Spekulationen mit Ackerland. Die Deutsche Bank ist über ihre Fondsgesellschaft DWS-Investment am so genannten globalen Land Grabbing beteiligt. Verkleidet als Investmentbanker, fielen die AktivistInnen gierig mit überdimensionalen Messern über einen Kuchen in Form von Afrika her.

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[Berlin, 16. April 2012] – Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen erscheint der neue AttacBasisText „Land Grabbing – Der globale Wettlauf um Agrarland”. Das Buch nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise in verschiedene Länder der Erde, in denen Ackerland zu Spottpreisen verscherbelt wird. Es beschreibt die verheerenden Folgen dieser Landnahmen für die Menschen, die zuvor auf und von dem Land gelebt haben. Timo Kaphengst (attac Agrarnetz) und Evelyn Bahn (INKOTA-netzwerk) zeigen auf, welche politischen Fehlentwicklungen der Vergangenheit und der Gegenwart dazu geführt haben, dass der Wettlauf nach Ackerland unaufhörlich voranschreitet. Diskutiert werden auch Lösungen, um den ungebremsten Ausverkauf von Land einzudämmen.

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Das größte Stück vom Kuchen: Deutsche Bank giert nach Land in Afrika

[Berlin, 12. April 2012] – Investmentbanker sitzen um einen gedeckten Tisch, in der Mitte ein Kuchen in Form von Afrika. Die sonst so vornehmen Banker fallen nun gierig mit überdimensionalen Messern über den Kuchen her, denn: Wer am schnellsten ist, bekommt das größte Stück. Wie kann diesem Treiben Einhalt geboten werden?

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[Berlin, 29. März 2012] – Gut ein Jahr nach dem Start der internationalen „Killer-Jeans”-Kampagne der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zeigt eine neue Studie, dass die gesundheitsschädliche Sandstrahltechnik in vielen Zulieferbetrieben der Modeindustrie immer noch zum Einsatz kommt. Die Studie belegt, dass sich nach dem in 2009 erfolgten Verbot der Sandstahltechnik in der Türkei ein Großteil der Jeansproduktion auf weniger regulierte Länder wie Bangladesch verlagert hat.

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[Berlin, 22. Februar 2012] – Bei Protesten vor den Toren des PUMA-Zulieferbetriebes Kaoway Sports Ltd. in der südkambodschanischen Stadt Bavet wurden am Montag drei Frauen angeschossen. Ein Schütze, der laut Zeugenaussagen eine Polizeiuniform trug, feuerte gezielt auf Arme, Brust und Rücken der Opfer. Eine der Frauen, Buot Chinda (21), befindet sich weiterhin in einem medizinisch kritischen Zustand und kämpft ums Überleben. Die anderen beiden Frauen, Keo Neth (18) und Nuth Sakhorn (23), sind stabil. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert nun von PUMA eine rasche Aufklärung des Vorfalls.

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[Berlin, 05. Januar 2012] - Sechs Monate hat Lufthansa ein Biokerosin-Gemisch in einem seiner Flugzeuge getestet. Das Biokerosin-Gemisch besteht unter anderem aus Jatropha, das in Mosambik und Indonesien angebaut wird. Der Konzern zieht eine positive Bilanz des Tests: Es habe keine Motorschäden oder Veränderungen am Material durch das Biokerosin gegeben. Allein die Beschaffung der Rohstoffe stelle ein Problem dar, da es nicht genügend Anbauflächen gibt. Zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen in den Anbauländern schweigt Lufhansa jedoch.

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2011

[Berlin, 28. November 2011] – Auf einer europaweiten Rundreise der Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA berichten Aktivistinnen der Organisation "Globalization Monitor" aus Hongkong von ihren Recherchen in asiatischen Zulieferbetrieben von Outdoor-, Skate- und Surf-Firmen. In Deutschland, Schweden, Österreich, der Tschechischen Republik und der Schweiz diskutieren sie, wie die miserablen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten großer Textilhersteller verbessert werden können und stellen das Konzept eines Asiatischen Grundlohns vor.

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[Berlin, 25. November 2011] – Die Welt hat so manchen Irrsinn zu bieten: Rund eine Milliarde Menschen weltweit hungern und etwa genauso viele leiden an Übergewicht. Ersteres ist ein immenser Skandal, der durch eine andere Politik deutlich entschärft werden könnte, letzteres mehr als nur ein Luxusproblem unserer Ober- und Mittelschichten. In seiner neuen Ausgabe widmet sich der Südlink, das Nord-Süd-Magazin von INKOTA, einer der drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie können wir uns ernähren, damit alle Menschen satt werden?

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[Berlin, 29. Oktober 2011] – Das britische Bioenergie Unternehmen Sun Biofuels hat Insolvenz angekündigt. Sun Biofuel baut auf einer Plantage in der Region Chimoio in Mosambik Jatropha für die Gewinnung von Biokerosin an. Lufthansa verwendet Jatrophaöl aus Chimoio auf der Strecke Hamburg-Frankfurt im Rahmen eines Langzeitversuchs. INKOTA befürchtet, dass durch die Insolvenz von Sun Biofuels 1.200 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

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[Berlin, 7. Oktober 2011] – Auf einer deutschlandweiten INKOTA-Rundreise vom 15. Oktober bis zum 4. November berichten zwei Nicaraguanerinnen von der hoffnungsvollen Arbeit der INKOTA-Partnerorganisation Xochilt Acalt in Mittelamerika. Lydia Mendoza Murillo und Amada Mendoza Morales von Xochilt Acalt verraten, wie sie selbstbestimmte Wege aus der Armut finden konnten.

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[Berlin, 5. Oktober 2011] – Im Herbst 2011 feiert das INKOTA-netzwerk seinen 40. Geburtstag. 40 Jahre INKOTA – das sind vier Jahrzente Einsatz für eine gerechtere Welt, 40 Jahre entwicklungspolitische Arbeit im In- und Ausland. Was 1971 als kleine Initative in der damaligen DDR begann, ist aus der entwicklungspolitischen Landschaft in Deutschland heute nicht mehr wegzudenken.

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[Berlin, 7. September 2011] – Mit dem Thema "Zehn Jahre nach 9/11" tritt das entwicklungspolitische Magazin Südlink die Nachfolge des renommierten INKOTA-Brief an. In neuem Gewand widmet sich das Magazin ausführlich einem aktuellen Schwerpunktthema und bietet Raum für kritische Analysen.

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[Berlin, 21. Juli 2011] – Als Folge der Aktionen der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Protest-Petition auf Change.org hat die italienische Luxusmarke Versace angekündigt, die Forderung nach einem weltweiten Verbot der Sandstrahltechnik  zu unterstützen. Versace folgte damit dem Beispiel vieler anderer Modeketten und Jeanshersteller, die sich bereits öffentlich für ein Verbot des tödlichen Verfahrens ausgesprochen hatten.

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[Berlin, 14. Juli 2011] - INKOTA kritisiert die Ankündigung von Lufthansa, ab dem 15. Juli auf der Strecke Hamburg-Frankfurt mit Biokerosin zu fliegen. Das eingesetzte Biokerosin wird unter anderem aus der ölhaltigen Jatropha-Pflanze aus mosambikanischem Anbau gewonnen. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Lufthansa-Projekt mit 2,5 Millionen Euro.

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[Berlin, 6. April 2011] - Anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Die deutsche Modekette New Yorker wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.

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[Berlin, 3. März 2011] - INKOTA begrüßt den Boykott des E10-Biosprits durch die deutschen Autofahrer. Seit Januar 2011 kann an deutschen Tankstellen Benzin mit einem Anteil von zehn Prozent Bioethanol getankt werden. In den vergangen Wochen haben Autofahrer den E10-Kraftstoff ignoriert. Das Misstrauen gegenüber dem Biokraftstoff ist berechtigt.

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[Berlin, 31. Januar 2011] – Ohne dass es je zu einem Mediationstreffen kam, hat der Schweizer Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze für Multinationale Unternehmen überraschend das Beschwerdeverfahren gegen den Dessous-Produzenten Triumph International beendet. Gewerkschaften aus Thailand und den Pilippinen hatten bei der OECD eine Beschwerde eingereicht, nachdem Triumph International im Sommer 2009 3600 Arbeiterinnen entlassen hatte.

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