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Als entwicklungspolitisches Fachmagazin bietet der Südlink Platz für kontroverse Positionen und kritische Berichterstattung zu globalen Fragen. Jede Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig einem Nord-Süd-Thema, bei dem eine breite Autorenschaft aus Wissenschaft und Praxis sowie Nord und Süd zu Wort kommt. Die Ressorts "Standpunkte" und "Magazin" beinhalten darüber hinaus aktuelle Kommentare, Kolumnen, Pro- und Contras, Essays, Analysen und Berichte. Das Ressort "Kultur & Alltag" umfasst neben Buchrezensionen auch Hinweise aus Kino, Theater, Tanz und Musik.
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Es ist skandalös: Auf den Finanzmärkten entscheidet sich das Schicksal ganzer Länder, doch es geht zu wie in einem Kasino. Saftige Gewinnchancen winken, doch die Risiken sind ebenfalls hoch. Veränderungen sind nötig und wurden von allen Seiten eingefordert. Doch was ist seitdem wirklich passiert?
Missionare, sind das nicht Kirchenleute, die einst im Windschatten der Kolonialmächte in Afrika, Asien und Lateinamerika einfielen, um den Menschen den rechten Glauben, also das Christentum, nahezubringen? Stimmt, lange Zeit sind Missionare und Missionarinnen diesen Weg gegangen. Mit der Wirklichkeit heute hat dieses Bild von Mission indes nicht mehr viel zu tun.
Längst ist deren Zielsetzung nicht mehr auf die Werbung neuer Mitglieder beschränkt, sie steht nicht einmal unbedingt im Zentrum von Mission heute.
Die meisten christlichen Kirchen und Institutionen haben in ihrer Missionstätigkeit einen Weg eingeschlagen, der den Respekt vor den Anderen zur Grundlage hat. Neben der Verkündigung widmen sich die Missionswerke ebenso der „Leibsorge”, also der Bekämpfung von Hunger und Armut im globalen Süden. Hat sich Mission heute also von den Bürden der Vergangheit befreit?
Freiwillig oder nicht? Um diese Frage wird in Bezug auf Unternehmensverantwortung seit Jahrzehnten gerungen. Viel zu häufig steht regelkonformes Unternehmensverhalten im Norden im Kontrast zu schweren Menschenrechtsverletzungen und miserablen Arbeitsbedingungen im globalen Süden.
Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften setzen dem Prinzip der Freiwilligkeit deshalb eine klar geregelte Rechenschaftspflicht für Unternehmen entgegen. Diese sollen für die gesamte Produktionskette gelten, also auch für die Zulieferbetriebe und Produktionsstätten im globalen Süden.
Warum der Artikel „Virtouse Ablenkungsmanöver” von Christina Felschen nicht im Südlink sondern als Extrablatt erschienen ist, erfahren Sie hier.
Südlink 160 - Juni 2012
Indigener Aufbruch - Der lange Kampf um Anerkennung und politische Rechte
Südlink 159 - März 2012
Alternativen zum Wachstum - mit Rio +20 aus den globalen Krisen?
Südlink 158 - Dezember 2011
Ernährung global - Unsere Welt zwischen Hunger und Überfluss
Südlink 157 - September 2011
Zehn Jahre nach 9/11
INKOTA-Brief 156 - Juni 2011
Tourismus - Begenungen der anderen Art
INKOTA-Brief 155 - März 2011
Feminismus im Plural - Frauen weltweit in Bewegung
INKOTA-Brief 154 - Dezember 2010
Weltmeere - die globalisierte Ausplünderung
INKOTA-Brief 153 - September 2010
Die Renaissance der Gemeingüter
INKOTA-Brief 152 - Juni 2010
Die neue Landnahme: Der Globale Süden im Ausverkauf
INKOTA-Brief 151 - März 2010
Südafrika vor der WM - Aufbruch mit Schwierigkeiten
INKOTA-Brief 150 - Dezember 2009
Gute Arbeit, schlechte Arbeit - Decent Work und der Kampf um eine würdige Beschäftigung weltweit
INKOTA-Brief 149 - September 2009
Der Kolonialismus und seine Folgen: 125 Jahre nach der Berliner Afrika-Konferenz
INKOTA-Brief 148 - Juni 2009
Jahrhundertkrise Klimawandel: Das Versagen der Politik
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