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Ergebnisse der Umfrage vom
Herbst 2009

Südlink

Das Nord-Süd-Magazin von INKOTA

Als entwicklungspolitisches Fachmagazin bietet der Südlink Platz für kontroverse Positionen und kritische Berichterstattung zu globalen Fragen. Jede Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig einem Nord-Süd-Thema, bei dem eine breite Autorenschaft aus Wissenschaft und Praxis sowie Nord und Süd zu Wort kommt. Die Ressorts "Standpunkte" und "Magazin" beinhalten darüber hinaus aktuelle Kommentare, Kolumnen, Pro- und Contras, Essays, Analysen und Berichte. Das Ressort "Kultur & Alltag" umfasst neben Buchrezensionen auch Hinweise aus Kino, Theater, Tanz und Musik.

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Haben Sie ein paar Millionen übrig und suchen lukrative Anlagemöglichkeiten? Im neuen Südlink werden Sie fündig! Sie dürfen nur keine Skrupel haben, dass Sie dazu beitragen, dass ganze Staaten in den Ruin getrieben werden und diese in der Folge zum Beispiel LehrerInnen entlassen und Krankenhäuser schließen müssen.

Es ist skandalös: Auf den Finanzmärkten entscheidet sich das Schicksal ganzer Länder, doch es geht zu wie in einem Kasino. Saftige Gewinnchancen winken, doch die Risiken sind ebenfalls hoch. Veränderungen sind nötig und wurden von allen Seiten eingefordert. Doch was ist seitdem wirklich passiert?

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Missionare, sind das nicht Kirchenleute, die einst im Windschatten der Kolonialmächte in Afrika, Asien und Lateinamerika einfielen, um den Menschen den rechten Glauben, also das Christentum, nahezubringen? Stimmt, lange Zeit sind Missionare und Missionarinnen diesen Weg gegangen. Mit der Wirklichkeit heute hat dieses Bild von Mission indes nicht mehr viel zu tun.

Längst ist deren Zielsetzung nicht mehr auf die Werbung neuer Mitglieder beschränkt, sie steht nicht einmal unbedingt im Zentrum von Mission heute.
Die meisten christlichen Kirchen und Institutionen haben in ihrer Missionstätigkeit einen Weg eingeschlagen, der den Respekt vor den Anderen zur Grundlage hat. Neben der Verkündigung widmen sich die Missionswerke ebenso der „Leibsorge”, also der Bekämpfung von Hunger und Armut im globalen Süden. Hat sich Mission heute also von den Bürden der Vergangheit befreit?

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Freiwillig oder nicht? Um diese Frage wird in Bezug auf Unternehmensverantwortung seit Jahrzehnten gerungen. Viel zu häufig steht regelkonformes Unternehmensverhalten im Norden im Kontrast zu schweren Menschenrechtsverletzungen und miserablen Arbeitsbedingungen im globalen Süden.

Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften setzen dem Prinzip der Freiwilligkeit deshalb eine klar geregelte Rechenschaftspflicht für Unternehmen entgegen. Diese sollen für die gesamte Produktionskette gelten, also auch für die Zulieferbetriebe und Produktionsstätten im globalen Süden.

Warum der Artikel „Virtouse Ablenkungsmanöver” von Christina Felschen nicht im Südlink sondern als Extrablatt erschienen ist, erfahren Sie hier.

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