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Filme, Clips & Audios

Trailer zum Film China Blue

Nueva Vida - Die Fair Trade Zone in Nicaragua

Flash ist Pflicht!

Seit einigen Jahren gibt es vermehrt Anbieter von "ethisch korrekten Klamotten" für ethisch bewusst konsumierende Menschen. Aber was heißt ethisch korrekt herstellen und konsumieren? Wie geht das und was bewirkt es?

Mit der Fair Trade Zone "Nueva Vida" in Nicaragua haben sich 36 Frauen ein "Neues Leben" geschaffen. Die Gründung erfolgte als Genossenschaft, Gebäude und Maschinen sind Eigentum der Arbeiterinnen. Alle Entscheidungen werden auf dem monatlichen Plenum der Kooperative getroffen. Weiterhin garantiert das Kollektiv ein Einkommen, das durchschnittlich 25 Prozent höher ist als der landesweite Mindestlohn und derzeit bei 140 US-Dollar liegt. Alle Arbeiterinnen sind sozial- und krankenversichert.

"Nueva Vida – Neues Leben" produziert bereits für verschiedene Anbieter von "škorrekten Klamotten"™.

Zum Clip

Hintergründe zu China Blue

Regisseur Micha X. Peled zeigt die Perspektive dreier Arbeiterinnen einer Jeansfabrik: Menschen, überwiegend junge Frauen, die täglich unter Hochdruck bis zu 14 Stunden schuften – illegal, ohne einen Vertrag in der Tasche und für einen Hungerlohn von zwei Euro pro Tag. Dabei grenzen die Zustände in diesen Betrieben schon an Sklaverei.

Folglich sind Filmemacher bei den Unternehmern auch nicht willkommen. Peled hat sie überlistet und nur so Bilder eingefangen, denen die Augen kaum trauen wollen: Einige Mädchen heften sich Wäscheklammern an ihre Lider, damit sie im Erschöpfungszustand nur ja nicht einschlafen. Nachts drängen sie sich in engen Achtbett-Zimmern mit dürftigen Waschmöglichkeiten. An ein Privat- oder gar Intimleben in solch bescheidenen Behausungen ist gar nicht zu denken. Männerbesuch ist nicht gestattet, Schwangeren droht eine Kündigung, wenn sie nicht abtreiben.

USA 2005, 88 Min. Dokumentation, Englisch/Kantonesisch mit deutschen Untertiteln

Infos zur Filmplattform Realeyz

Realeyz ist ein Online-Kino für Filme, die auf Festivals prämiert wurden, bei denen das breite Publikum aber wenig Chancen hatte, sie zu sehen. Realeyz ist auch eine Plattform für den Austausch und um sich über Kommentare zu Filmen und Artikeln in die Diskussionen einzumischen. Die Idee ist eine aktive Community, in der sich Leser, Zuschauer, Autoren und Filmemacher unmittelbar treffen und austauschen. Die realeyz-Community ist ein Forum für freien Meinungsaustausch.

"Es ist Zeit, Discounter zu überwachen!"

Flash ist Pflicht!

Berlin, 16. September 2009: Mit einem Protestnähen vor dem Bundeskanzleramt fordern INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung gesetzlich verankerte Unternehmensverpflichtungen.

Hintergrund

Die Kampagne für Saubere Kleidung hat unter dem Motto "Discounter lassen überwachen – Es ist Zeit, Discounter zu überwachen!" ein öffentliches Protestnähen vor dem Bundeskanzleramt veranstaltet. Dutzende Aktivisten verbanden mit surrenden Nähmaschinen über eintausend Protestkarten, die an die Bundeskanzlerin gerichtet sind. Die Absender aus ganz Deutschland fordern weltweit verbindliche Sozialstandards in der Textilindustrie.

Zum Abschluss ihrer zehnmonatigen Informationskampagne wollten die kritischen Konsumenten die Protestkarten der Kanzlerin überreichen. Das Kanzleramt teilte aber nur mit, dass es der Bundesregierung wichtig sei, das Thema verstärkt anzugehen. Verbindliche Zusagen wurden nicht gemacht.

Pressemitteilung zur Aktion

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"We die for fashion!"

Radioeins-Interview zur Aktion mit Julia Thimm

Unter dem Motto "We die for fashion!" haben am 6. Juli 2010 am Berliner Bebelplatz 35 Aktivisten der Kampagne für Saubere Kleidung die hässlichen Seiten der Modewelt ins Rampenlicht gerückt. Mit einer mitreißenden Jubeldemo prangerte die Berliner CCC-Aktionsgruppe prekäre Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne, Gesundheitsrisiken, Umweltverschmutzung, und Gewerkschaftsdiskriminierung an.

Die Kampagne für Saubere Kleidung setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungsindustrie ein. "Besonders wichtig ist dabei die Vereinigungsfreiheit", erklärt Thimm. "Wenn Angestellten die Freiheit gewährt wird, sich zu organisieren, können sie höhere Löhne und sicherere Arbeitsbedingungen erwirken."

Pressemeldung zur Aktion

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Weitere Informationen zur Aktion